CTO-Modell
Mittelpunkt im ersten Blockseminar bildete das Erstellen eines Modells, mit Hilfe dessen man ausdrücken kann, welche Probleme bei der Wissensvermittlung auftreten können. Zunächst sammelten wir im Plenum Probleme oder Schwierigkeiten die in Unternehmen oder auch generell zwischen Individuen bei Weitergabe von Informationen auftreten können.
Der nächste Schritt umfasste die Erstellung eines Modells, dass diese Probleme griffig aufgreift. In Gruppenarbeit entwarfen wir ein Modell, das eine Abwandlung des CTO-Modells von Herr Professor Klimsa und Frau Professor Krömker ist und welches ursprünglich die Aspekte der Medienproduktion aufgreift. Dieses Modell erschien uns deshalb als besonders passend, da wir die möglichen Probleme, die bei Kommunikation auftreten können, spezifizieren wollten und dabei die Kategorien Content, Technik und Organisation besonders hilfreich erschienen.
Es war uns wichtig den allgemeinen Verlauf von Kommunikation, nämlich den Sender, den Empfänger sowie den Kanal der zwischen beiden liegt, mit einzubringen. Hier orientierten wir uns am klassischen Sender/Empfänger-Modell von Shannon und Weaver. Als Störquelle betrachteten wir nun die zuvor im Plenum gefundene Probleme, die bei Wissensvermittlung auftreten können. Im darauf folgenden Schritt haben wir diese Probleme geordnet und strukturiert und ebenso das Modell von Herr Professor Klimsa und Frau Professor Krömker darauf angewendet. Allerdings gibt es auch Schnittpunkte, die sich nicht eindeutig zu einem dieser festgelegten Felder zuordnen lassen. So zum Beispiel Aktualität, unübersichtliche Struktur und fehlende Systematik, die unserer Meinung nach in allen drei Feldern eine erhebliche Rollen spielen. Diese drei Punkte sind gleichzeitig mit Hauptvoraussetzungen um eine erfolgreiche digitale Kommunikation zu gewährleisten und fungieren in unserem Modell als Schlüsselbegriffe.
Im Feld Content sind Probleme zu finden, wie etwa der unterschiedliche Wissenstand der Empfänger, der zu Unklarheiten und Unverständnis führen kann. Ebenso kann es hier zu Informationslöchern kommen, die dann entstehen, wenn Information nicht umfasend und ausreichend vorhanden ist beziehungsweise nur lückenhaft weitergegeben oder empfangen wird, beziehungsweise vorgefunden werden kann.
Im Feld Technik sind es grundsätzliche Probleme, wie etwa fehlende aber nötige technische Mittel, fehlendes technisches Wissen oder auch, dass die technischen Mittel zur vermittelten Wissensart passen. Das bedeutet, dass die Nachricht über den richtigen Kanal gesendet werden kann.
Im Feld Organisation finden sich Probleme, wie etwa Ordnung, wichtige Terminabsprachen, fehlende Dokumentation oder auch Informationsoverload wieder. Wenn etwa keine Ordnung gehalten wird, kann es zu Kommunikationsproblemen kommen, da wichtige Unterlagen verloren gehen und zum Beispiel nicht wiedergefunden werden können. Terminabsprachen sind zum einen wichtig durchzuführen, zum anderen müssen sich alle Beteiligten aber auch an diese Termine halten, um eine effektive Kommunikation zu sichern. Wenn es zu Informationsoverload kommt, dann kann es passieren, dass wichtige Informationen nicht mehr von weniger wichtigen unterschieden werden können und aus diesem Grund vollständig verloren gehen. Wenn Mitarbeiter ausscheiden, die eine wichtige Funktion inne hatten und somit auch wichtiges Wissen besaßen und dieses Wissen nicht rechtzeitig an weitere Mitarbeiter weitergeben konnten, kann es passieren, dass Wissen verfällt und nicht mehr kommuniziert werden kann. Johanna beschreibt das in ihrem Blog folgendermaßen:”Um diesen Verlust einzudämmen, muss deshalb vor dem Ausscheiden des Mitarbeiters die bereits erwähnte Weitergabe von Informationen statt finden, die es anderen Mitarbeitern ermöglicht Ihr eigenes Wissen zu erweitern und dadurch das Wissen des ausscheidenden Mitarbeiters zu substituieren. So kann das Gesamtwissen des Unternehmens erhalten bleiben und ein Wissensverlust des Unternehmens vermieden werden”.
Dies ist das abgewandelte CTO-Modell:
Erster Entwurf:
Modell:
Ein weiteres und verändertes Modell, das ursprünglich das CTO-Modell als Ausgangspunkt hat, findet ihr auf Steffi’s Blog.
Grafiken: eigene Darstellung


[...] Form des CTO-Modells (Content-Technik-Organisation) von Klimsa und Krömker findet ihr auf Dori’s Blog, deren Gruppe ebenso eine Abwandlung des Modells als Lösungsansatz [...]
Pingback von Systematisierung und Modellentwicklung | November 18, 2009 |
[...] Im Rahmen des ersten Blockseminars hat sich unser Team aus mehreren Problemen das Thema “Probleme der Terminabsprachen im Unternehmen” ausgesucht. Dieses Thema hat vor allem für AMW-Studenten eine große Bedeutung, da diese im Laufe ihres Studiums immer wieder über mehrere Monate an Teamarbeiten teilnehmen müssen und dabei funktionierende Terminabsprachen ein essentieller Teil der erfolgreichen Zusammenarbeit darstellen. In einem ersten Gruppentreffen bestand die Aufgabe darin, erste Ideen für die Systematisierung dieses Problems und erste Lösungsansätze zu entwicklen. Zur Systematisierung des Problems wurde auf ein Modell aus der Medienproduktion zurückgegriffen. Das CTO-Modell von Prof. Klimsa beschreibt die Einflussfaktoren, die während der Produktion von Medienangeboten eine wichtige Rolle spielen. Diese Faktoren sind Content, Technik und Organisation. Eine detaillierte Beschreibung des CTO-Modells findet ihr auch dem Blog von Dori. [...]
Pingback von DigiKom09/10 » Blog Archive » Bisherige Ausarbeitungen | November 22, 2009 |
hello,
i admire the way you have adapted the cto model. I am studying the masters course in media and communications research in ilmenau. I am in a group in the course productforschung researching kika live by applying the cto model. Is it possible to get some text on this from you in english preferably or if not in german? or any links that could help? cant find much and my german is terrible. any help??
Hello ioannis,
I’d absolutely love to help! First of all though thank you for your comment! Did you already get the book from Prof. Klimsa and Prof. Krömker? That would definitely provide you with important basics about the model. I am not sure yet, how exactly I can help now? We talked in our group about the CTO-Model and adapted it for our specific topic. Other than the information you can already read here on my blog, I unfortunately don’t have further information about it. This is just a suggestion how you could adapt the model. There sure are a lot of different ways how to do so. But please let me know if I didn’t get you right and there is some way that I could help more!
Thanks for reading my Blog!! Take care!
[...] beschäftigen sich mit dem CTO-Modell. Eine sehr gute Erklärung findet man in dem Blog von Dori. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, [...]
Pingback von Auch andere Teams schlafen nicht…- my knowledge is your knowledge | November 30, 2009 |
Dori, es ist einfach unglaublich. Mit diesem Eintrag hast du es geschafft, dass du bei der Megasuchmaschine Google unter den Begriffen “Klimsa CTO Modell” auf Platz zwei stehst – direkt hinter dem Ifmk. Da sich dieser erste Eintrag nur um eine Forschungsarbeit dreht, repräsentierst du gerade das Wissen der Welt über das CTO Modell.
Gibt man “prof klimsa cto modell” ein, stehst du sogar auf Platz 1.
Unglaublich. Denk darüber mal nach
Hahahahaha ja ich weiß. Aber stört mich nicht. Hab ja auch meine Teammitglieder verlinkt und so.
So kommen wenigstens wirklich Anfragen z.B. von Masterstudenten, die darüber eine Forschungsarbeit schreiben…die Anfrage kommt auf ENGLISCH! Haha…schon cool. So kommt das Ganze in Schwung hier.
Sag mal kannst du nun pingen? Ich bin mir auch nicht sicher ob ich das kann.
Hm, ich weiß nicht, ob du pingen kannst. Ich gehe aber zu 100% davon aus. Ich glaube, ich bin der einzige bei dem es nicht geht. Ich bin nun schwer am überlegen, ob es ein Blog-Problem ist, an dem ich nicht schuld bin (ich habe nie irgendwo einen Hacken gesetzt oder weg gemacht) oder ob es Softwareprobleme von meinem Computer sind.
Du kannst es ja ganz einfach bei dir prüfen: Mache mal einen neuen Eintrag. Nenne ihn “test” und schreibe rein “Testlink”. Das Wort “Testlink” verlinkst du nun, und zwar nicht wie du es bisher immer gemacht hast allgemein auf einen Blog, nein, sondern direkt auf einen Artikel/Überschrift eines Eintrags! Klicke z.B. die Überschrift deines CTO Beitrags rechts an und kopiere die Linkadresse. Die setzt du nun auf den “Testlink”. Anschließend veröffentlichst du das mal kurz.
Gehe jetzt auf deinen CTO Modell Beitrag und schaue hier in die Kommentarleiste. Steht da:
“Kommentar:
[...]Testlink[...]”
Wenn ja, dann geht es. So wissen alle Leute, deren Beiträge du in deinen Blog verlinkst, DASS sie verlinkt wurden. Sie bekommen automatisch eine Mail, dass zu einem ihrer Beiträge ein Kommentar gemacht wurde. Dieses Kommentar besteht aus den [...]Wortfetzen[...] deines neuen Beitrags.
Das ist das, was Frau Irmer bei uns im Blog so wichtig fand. Dass alle mit dieser Funktion vernetzt sind. Mir persönlich ist das absolut egal, ob es pingt oder nicht. Wenn es nicht pingt, kann ich auch nichts dafür. Ob da nun so ein dummer Kommentar unter dem Beitrag meines Freundes steht, ist mir Wurst. Aber so wissen deine Freunde eben: “Ah, Dori fand meinen Artikel wichtig und an genau der Stelle ihn ihren Text hat sie mich zitiert”.
Du kannst es ja mal ausprobieren.
[...] einem meiner nächsten Blogeinträge, werde ich mich mit einem Modell beschäftigen, das meine Gruppe und ich im Rahmen des ersten Seminars erstellt haben. Dieses Modell [...]
Funktioniert perfekt! Da kam das automatisch PING!
Nur bei mir pingt es nicht. *Schluchtz*
Aber wen interessiert das Pingen schon?!
[...] Betrachten wir doch nun noch einmal google.docs im Hinblick auf unser nun schon bekanntes CTO-Modell. [...]
[...] Wikis und CTO. [...]
[...] dessen wir während des Semesters arbeiten können. Unser erstelltes Modell war eine Abänderung es CTO-Modells von Professor Klimsa und Professor [...]
[...] Als erstes ist hierbei natürlich unser PTO-Modell zu nennen. Die Einteilung von Wissens- und Kommunikationsproblemen in Abhängigkeit von Personal, Technik und Organisation bildete Ausgangslage der Teamarbeit. Auch andere Blogger beschäftigten sich mit der Vorlage von Professor KLimsa, dem CTO-Modell, wie zum Beispiel Dori. [...]
Pingback von Stand der Dinge, Ausblick und Reflexion | Januar 31, 2010 |
[...] Organisation als auch Personal zusammen beeinflusst wird. Das spiegelt die Nähe zum CTO-Modell (Link 1, Link 2) wieder. Organisation heißt also, dass das Unternehmen als eine Einheit/als Ganzes agiert. [...]
Pingback von DigiKom09/10 » Blog Archive » Zusammenfassung Ergebnisse Organisation & Personal | März 12, 2010 |